Über den Film

 

 

 

Synopsis

 

Eigentlich ist es ein harmloses Buch, das Manuel liest: Es handelt von einem wahnsinnigen Axtmörder.
Eine fiktive Geschichte – oder etwa nicht?

Die Lektüre fesselt ihn fast hypnotisch und er kippt mehr und mehr in die Realität dieser Erzählung. Mit einem Mal erscheinen ihm absurde Bilder, die etwas mit seiner Vergangenheit zu tun haben. Als er anfängt, ihren Sinn zu verstehen, ist es bereits zu spät – die Grenzen der Wirklichkeit verschieben sich und ein Albtraum beginnt, der sich nicht mehr aufhalten lässt.

 

 

 

Produktion

 

Aufwändig produziert, schafft der Film mit spielerischer Leichtigkeit seine eigene, dichte Atmosphäre. Nicht so sehr die eher überzeichnet drastische Mordszene zu Beginn macht die bedrückende Stimmung dieses Films aus. Man wähnt sich angesichts überhöhter Dramatik in einen 60er-­Jahre­-Krimi versetzt und es sind die subtil verstörenden Szenen um die Hauptfigur, die eher an David Lynch erinnern, wo sich Realität und Wahnsinn immer weniger auseinanderhalten lassen.
Der Film lebt gleichermaßen von der Spannung des surrealistischen Plots und der detailverliebten Ästhetik der Schwarzweißbilder: ungewohnte Blickwinkel der Kamera, harte Kontraste im Licht. Grazer Altstadtschauplätze wurden dafür kunstvoll in Szene gesetzt und alles mit einem sphärisch­-schrägen und zugleich minimalistischen Soundtrack untermalt.

 

 

 

Technische Details

 

Originalformat: HD ­- DVCproHD

Laufzeit: 48 Minuten

Vorführformat: DigiBeta (PAL), Beta SP (PAL)

Bild: 16:9 schwarz/weiß

Ton: Stereo, deutsch

Untertitel: englisch